EVRY hat eine Vereinbarung zur Bereitstellung von IT-Dienstleistungen an einen führenden schwedischen Einzelhändler für einen Zeitraum von fünf Jahren mit einem geschätzten Gesamtauftragswert von 500 Mio. SEK erhalten. Der nicht bekannte Einzelhändler und EVRY arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen und stellen der Gruppe Infrastrukturdienstleistungen und elektronischen Datenaustausch […] Wipro gewinnt den Vertrag des Finish Steel Producer Outokumpu Wipro hat einen fünfjährigen IT-Anwendungsmanagementvertrag von Outokumpu erhalten. Outokumpu mit Hauptsitz in Finnland ist ein weltweit führender Anbieter von Edelstahl. Im Rahmen des Fünfjahresvertrages wird Wipro Anwendungsmanagement-Services für die SAP-Landschaft von Outokumpu sowie Unterstützung für ältere Anwendungen für Outokumpu-Standorte bereitstellen, […] 1970 entschied der damalige Verteidigungsminister Helmut Schmidt, dass die Ausbildung von Militäroffizieren in Deutschland überprüft werden müsse und ein umfassendes Studium umfassen müsse. Nach einem Jahr legte die Ellwein-Kommission ihren Vorschlag zur Schaffung von zwei zivilen Kollegien innerhalb der Streitkräfte vor. Die Studierenden sollten voll anerkannte zivile Abschlüsse unabhängig von ihrem Militärberuf erhalten, ein höher qualifiziertes Offizierskorps und mehr Anreize für den Beitritt zum Militär haben. Die Idee war, dass Studenten bessere Bedingungen als an normalen Universitäten haben würden, damit sie mit einer höheren Arbeitsbelastung fertig werden und schneller studieren können. Nach fast zweijährigen Diskussionen und den notwendigen Gesetzgebungsverfahren konnten beide Universitäten eröffnen. Die Universitätsausbildung liegt in der Regel in der Verantwortung der Länder, die Universität der Bundeswehr München und die Helmut-Schmidt-Universität sind die einzigen Bundesuniversitäten in Deutschland. Mit ihren innovativen Konzepten wurden die Helmut-Schmidt-Universität und die Universität der Bundeswehr München schnell als Reformuniversitäten in der sehr traditionellen deutschen Hochschullandschaft bekannt. In den folgenden Jahren mussten die Universitäten ihr Image und ihren Ruf etablieren und wurden schließlich als vollwertige Universitäten mit dem Recht akzeptiert, Promotions-Abschlüsse sowie Habilitationen zur Qualifizierung von Universitätsprofessoren in den 80er Jahren zu vergeben.

In den 90er und 2000er Jahren hat die Universität begonnen, ihre Lehre für zivile Studenten zu öffnen und ihre internationalen Beziehungen zu erweitern. Während die Forscher und Doktoranden immer hauptsächlich Zivilisten waren, war die Studentenschaft in den 90er Jahren noch rein militärisch. Heute hat die Universität der Bundeswehr München Partnerschaftsverträge mit verschiedenen großen Finanz- und Industrieunternehmen abgeschlossen, die Studenten an die Universität der Bundeswehr München schicken. In den letzten Jahren haben verschiedene Bundesbehörden begonnen, ihre Mitarbeiter an der Universität zu qualifizieren. Seit 2007 hat die Universität der Bundeswehr München ihren Abschluss in das harmonisierte Bologna-System geändert. Sie hat ihre Lehrpläne komplett neu strukturiert und vergibt anstelle des ehemaligen Deutschen Diploms Bachelor- und Masterabschlüsse. Capgemini Nederland hat einen neuen Vertrag mit TenneT unterzeichnet, einem führenden europäischen Stromübertragungsnetzbetreiber mit seinen Hauptaktivitäten in den Niederlanden und Deutschland. Im Rahmen des Dreieinhalbjahresvertrages wird Capgemini Anwendungsservices für die generische IT-Landschaft von TenneT bereitstellen, einschließlich Anwendungsentwicklung, Wartung und Innovation. Der Anwendungsbereich der generischen IT […] Ähnlich wie einige andere militärisch geführte Universitäten wie die École Polytechnique bietet die Universität nur zivile Studiengänge an. Die Inhalte haben in der Regel keinen Bezug zum Militär und entsprechen den Kursen an regulären deutschen Universitäten. Bachelor- und Masterstudien bestehen insgesamt aus 400 ECTS-Punkten. Aus diesem Grund gibt es auch eine kleine Anzahl hochbegabter Zivilstudenten, die von Industrie- und Finanzunternehmen wie Allianz, Bosch oder Munich Re gesponsert werden.

Darüber hinaus bilden auch andere deutsche Ministerien und Bundesinstitutionen wie der Bundesnachrichtendienst einen Teil ihrer Mitarbeiter an der Universität aus. In Zusammenarbeit mit dem George C. Marshall European Center for Security Studies wurde ein Studiengang für Führungskräfte (International Strategic Studies) eingeführt.